Bericht von M. Roth, Fotos von J. Redetzky; Hinweis: Dieser Beitrag wurde redaktionell erstellt und bei der sprachlichen Überarbeitung teilweise durch Künstliche Intelligenz unterstützt.
Unter dem Motto „Frau Scherff, ein Jahr später: Was ist aus Ihren Plänen geworden?“ besuchte Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (SPD) am 02.10.2026 das Carl-Fuhlrott-Gymnasium. Schon im September 2025 hatte sie die Schule im Rahmen der Podiumsdiskussion zur Wahl des Oberbürgermeisteramtes besucht. Nun kam sie zu einem Gespräch mit dem Leistungskurs SW (Q2) und dem ZK (Q2), das von Lernenden des LKs moderiert wurde und als Abschluss eine offene Fragerunde beinhaltete, die auch Frau Scherff für Rückfragen an die Lernenden nutze.
Zu Beginn stand ihre aktuelle Arbeit im Mittelpunkt: Frau Scherff stellte dar, woran sie als Oberbürgermeisterin konkret arbeitet, welche Lebensqualität sie in Wuppertal bis zum Ende ihrer Amtszeit erreichen möchte und mit welchen Maßnahmen sie dies verfolgt. Anknüpfend an frühere Interviews und die Podiumsdiskussion berichtete sie außerdem vom Alltag im Amt, von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie von Alter, Erfahrung und Rollenbildern in der Spitzenpolitik.
Auch die Schule selbst war Thema. Die Platzprobleme des CFG wurden angesprochen und im Vergleich zu anderen Schulen in der Stadt eingeordnet. Darüber hinaus ging es um die geplanten Investitionen in den Schulbau, um deren konkreten Nutzen für Schülerinnen und Schüler und um die Frage, welche Schulen dabei Priorität haben. Diskutiert wurde zudem, ob kostenloser ÖPNV für Schülerinnen und Schüler in Wuppertal ein realistisches Ziel ist und woran seine Umsetzung derzeit scheitert.
Ein weiterer Schwerpunkt war der städtische Haushalt. Die hohe Verschuldung Wuppertals wurde ebenso beleuchtet wie ihre Ursachen und der wirtschaftliche Plan für die Zukunft der Stadt. Zum Abschluss stellten die Lernenden eigene Fragen.
Unser Fazit: Frau Scherff wirkte sehr nahbar, gab spannende Einblicke in ihren Berufsalltag und erklärte mehr als anschaulich, wie Sie sich die Zukunft Wuppertal vorstellt.