Präventionsarbeit am Carl-Fuhlrott-Gymnasium: Aufklärung und Stärkung der Schülerinnen und Schüler

Bericht von cfg, Fotos von J. Redetzky

Die Präventionsarbeit nimmt am Carl-Fuhlrott-Gymnasium einen wichtigen Stellenwert ein. Besonders in der Jahrgangsstufe 7 setzen sich die Schülerinnen und Schüler frühzeitig und altersgerecht mit den Risiken von Sucht und Drogen sowie deren Auswirkungen auseinander. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, Handlungskompetenzen zu stärken und eine reflektierte Haltung im Umgang mit möglichen Risiken zu fördern.

Ein zentraler Baustein ist das Präventionsprojekt „Viele, viele bunte Smarties“, das in Zusammenarbeit mit dem Ressort „Kinder, Jugend und Familie“ der Stadt Wuppertal durchgeführt wird. In einem mehrstündigen Workshop im Haus der Jugend setzen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit verschiedenen Aspekten von Sucht und Drogen auseinander. Dabei werden sowohl sachliche Informationen als auch persönliche Einstellungen, Erfahrungen und Meinungen einbezogen, beispielsweise auch durch den Einsatz von Alkoholsimulationsbrillen, um eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit der Thematik zu ermöglichen. Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt, eigene Lebensziele zu reflektieren und die Bedeutung eines gesunden und verantwortungsbewussten Lebensstils für ihre Zukunft bewusst wahrzunehmen.

Ergänzend dazu finden in Kooperation mit der Kriminalprävention regelmäßig schulische Veranstaltungen statt. So führt ein Experte des Polizeipräsidiums in den Klassen der Jahrgangsstufe 7 jeweils zweistündige Workshops durch, in denen unter anderem die Entstehung von Sucht, verschiedene Suchtmittel sowie deren rechtliche Rahmenbedingungen thematisiert werden. Auch aktuelle Fragestellungen, wie der Umgang mit digitalen Medien und mögliche Gefahren des ständigen Online-Seins, werden aufgegriffen.

Darüber hinaus werden die Eltern aktiv in die Präventionsarbeit eingebunden. In einem begleitenden Informationsabend erhalten sie die Gelegenheit, sich über Inhalte und Ziele der schulischen Maßnahmen zu informieren, Fragen zu stellen und sich über regionale Hilfsangebote auszutauschen.

Durch diese enge Verzahnung von schulischen Projekten, externer Expertise und Elternarbeit verfolgt das Carl-Fuhlrott-Gymnasium einen ganzheitlichen Ansatz der Suchtprävention. So werden die Schülerinnen und Schüler frühzeitig gestärkt, verantwortungsbewusste Entscheidungen für ihre Gesundheit und ihr Leben zu treffen.