„Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte.“ – Jugend debattiert 2026 am CFG

„Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte.“ (Hans-Georg Gadamer)

Bericht von D. Kamphoff, Fotos von J. Redetzky

Am 11. Februar 2026 fand am CFG zum ersten Mal ein größerer Schulwettbewerb von „Jugend Debattiert“ statt. In Hin- und Rückrunden sowie in den Finalrunden haben insgesamt 24 Schüler vor 15 Juroren debattiert und sich intensiv mit Themen beschäftigt, die unser aller Lebensrealität berühren. Von der Frage über die Abschaffung des Kupfergeldes über die Thematisierung des angemessenen Wahlalters für die Bundestagswahl bis hin zur Debatte darüber, ob das BAföG elternunabhängig ausgezahlt werden sollte, brillierten unsere Schüler in stets respektvollen Debatten auf Augenhöhe. Dabei ließen sie neben ihrem rhetorischen Talent auch die intensive Vorbereitung der letzten zwei Wochen erkennen, in denen sie sich auf diesen Wettbewerb vorbereitet hatten.

Besonders im Finale, zu dem auch unser Schulleiter Herr Mertens alle Teilnehmer und Gäste herzlich begrüßte und auf den hohen Wert einer angemessenen Debattenkultur hinwies, zeigte sich auf hohem Niveau die Diskurs- und Argumentationsbereitschaft der Debattanten beider Altersgruppen. In der Altersgruppe I (Sek I) überzeugten Lina Drosse (10C), Emily Freund (10C) und Elif Tanyeri (9A) bei der Debatte darüber, ob schulische Abschlussprüfungen am PC geschrieben werden sollten, die Jury. Die Oberstufen-Teilnehmer befassten sich mit dem Thema „Sollte für das Fahren von E-Scootern eine Führerscheinpflicht gelten?“ – hier bewährten sich Sofie Platzk (Q1), Maya Schleipen sowie Luisa Büchler (beide EF) und sind damit ebenfalls unsere zukünftigen Teilnehmer des Regionalwettbewerbs Jugend Debattiert in Düsseldorf kommende Woche.

Neben allen Juroren danken wir besonders den Debattanten aller Jahrgangsstufen und wünschen unseren Schulsiegern viel Erfolg und gute Debatten beim Regionalfinale in Düsseldorf in der kommenden Woche!